Florianisonntag

Am Sonntag, dem 12. September, durften wir nach einem Jahr Pause endlich mit der FF Krakaudorf für den Florianisonntag ausrücken!

Nachdem aufgrund von Corona 2020 dieser Festtag nicht so stattfinden konnte, wie es eigentlich geplant war, wurde das Fest auf heuer verschoben. Mit 88 Feuerwehrmännern und -frauen traten wir um 09:30 Uhr bei der Mehrzweckhalle Krakauebene an und marschierten zur Kirche. Nach dem Gottesdienst, den die Musik gestaltete, wurde ein neues Transportfahrzeug der Feuerwehr eingeweiht, der Bürgermeister Gerhard Stolz übergab dem HBI Thomas Esterl feierlich die Schlüssel. Danach wurden viele Ehrungen für langjährige Dienste und außerordentliche Leistungen durchgeführt. Weiters hatten in den zwei Jahren davor einige Feuerwehrwettbewerbe stattgefunden, die zahlreich durch unsere Feuerwehrmänner besucht worden waren, bei denen sie mit ausgezeichneten Ergebnissen glänzen konnten und dafür geehrt wurden. Einige Angelobungen wurden durchgeführt, auch durften sich viele über Beförderungen in der Feuerwehr freuen.

Nachdem alle ihre verdienten Auszeichnungen und Ehrungen erhalten hatten, marschierten wir wieder zur Mehrzweckhalle, wo wir vom Gasthaus Stiegenwirth mit einem köstlichen Buffet verköstigt wurden. Danach gaben wir noch einige Stücke zum Preis, die von unseren Zuhörern mit einer sehr ausgelassenen und heiteren Stimmung aufgenommen wurden.

Wir bedanken uns bei der FF Krakaudorf recht herzlich für die Einladung, sie am Florianisonntag musikalisch begleitet haben zu dürfen! Es war uns eine große Ehre, an diesem besonderen Festtag dabei sein zu können. Außerdem bedanken wir uns beim Stiegenwirth mit seinem sehr freundlichen Personal, dass uns alle in der Mehrzweckhalle ausgezeichnet bediente, für Speis und Trank.

Hier noch einige Schnappschüsse! : )

Hochzeit von Christina und Christoph

Dieses Mal freuten wir uns besonders, als wir in den Bus einstiegen und nach Wals fuhren, denn es ging zur Hochzeit von unserer einstigen Marketenderin Christina Schnedl und ihrem Christoph am 04. September!

Um 7:00 Uhr ging es los: Die Instrumente verpackt und ab Richtung Salzburg. Angekommen sind wir unter strahlend blauem Himmel beim Gasthaus Königgut. Von dort sind wir zum zukünftigen Haus des Brautpaares marschiert, wo wir von den beiden und ihrer Verwandtschaft erwartet wurden. Nachdem wir mit dem Paar einige Fotos gemacht hatten und uns mit einem Getränk stärkten, ging es wieder zurück zum Gasthaus.

Dort hatten wir kurz Zeit, uns im Schatten der dazu gehörigen Außenanlage abzukühlen, bevor wir, vor der Kutsche des Brautpaares, den Angehörigen und Freunden, zur Kirche marschierten. Die Messe wurde wunderbar gestaltet von drei unserer Musikantinnen, der Singgruppe Sonobene. Nachdem alle wieder die Kirche verlassen hatten, spielten wir am Kirchplatz für das frischvermählte Brautpaar, das mit der Sonne um die Wette strahlte, ein paar Märsche, dann gaben die Peitscher ihr Können zum Preis, was uns alle sehr beeindruckte. Danach ging es weiter zur Feuerwehr, wo ein äußerst lustiger Brauch stattfand: der Hundertmeter-Unterhosenlauf!

Bei praller Sonne stellten sich also ca. 50 Junggesellen an die Startlinie in einem Feld, und warteten auf das Startsignal. Drei, zwei, eins, los! Jeder versuchte, den anderen zu übertrumpfen, und am Ende hatten wir, was wir wollten; der Sieg gehörte der Musik! Als Erster über die Ziellinie lief Florian Siebenhofer, gefolgt von Stephan Stolz. Wir machten uns wieder auf dem Weg zum Königgut, wo wir verköstigt wurden, bevor uns ein weiterer lustiger Brauch der Walser erwartete: ein Tanz, bei dem alle Junggesellen, alle verheirateten Männer, alle ledigen Damen und alle verheirateten Frauen miteinander tanzten. Es war sehr witzig anzusehen!

Wir genossen die freundliche Bewirtung und die peppige Musik der Tanzlmusi der Walser, als die Nachricht kam: Die Braut ist gestohlen worden! Und wie es der Brauch in Wals vorschreibt, stehlen die drei Stöckerlplätze des Laufes die Braut und die zwei Kranzeljungfern. Kurz darauf durfte die Musik nachgehen, danach erst suchten die Verwandten und Freunde die gestohlenen Damen mit zwei Laternen. Als alle, auch der Bräutigam, im Neuwirt angekommen waren, wurde ausgelassen getanzt und gesungen.

Nach der Rückkehr ins Königgut spielte die nächste Musik, die für eine gute Stimmung auf und neben der Tanzfläche sorgte. Doch die Gäste waren eigentlich schon sehr gespannt auf den Brauttanz, der um Mitternacht stattfinden sollte. Als 00:00 Uhr immer näher rückte, versammelten sich alle im Saal, und das Brautpaar drehte sich gekonnt zum Takt. Nach dem Tanz stiegen wir in den Bus, und wurden von Franz Siebenhofer, unserem Buschaffeur, nach Hause in die Krakau gebracht. An dieser Stelle möchten wir uns bei Franz recht herzlich bedanken, der uns immer souverän bei unseren auswärtigen Konzerten hin und wieder retour bringt!

Liebes frisch verheiratete Brautpaar, wir möchten besonders euch unseren Dank für die Einladung aussprechen, und dass wir die Chance hatten, bei eurem großen Tag dabei sein zu dürfen. Wir wünschen euch nur das Beste in eurer Ehe, und dass ihr auch oft in die Krakau kommt!

Natürlich wollen wir euch die Eindrücke von diesem besonderen Tag nicht vorenthalten. Hier geht’s zur Bildergalerie! ;-)